Mahnmal von Zoltan Pap im Innenhof des UNIPARK enthüllt


Salzburg-Stadt: Nach der Gedenktafel zur Bücherverbrennung an der Michaelskirche im November 2011 hat die Universität Salzburg letzte Woche das Mahnmal „ In Memoriam Bücherverbrennung“ von Zoltan Pap im Innenhof der Fachbibliothek UNIPARK feierlich enthüllt.

Diese Initiative der Universität setzt damit ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen. Das Mahnmal setzt sich eindrucksvoll mit der Vernichtung von Gedankengut Andersdenkender auseinander.

„Das Werk von Zoltan Pap ermahnt uns, inne zu halten und Widerstand gegen das Vergessen und das Schweigen zu leisten. Es soll die Studenten der Universität aber auch alle anderen daran erinnern, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, in Freiheit leben und in Freiheit denken und handeln zu können“, zeigte sich Landeshauptfrau Gabi Burgstaller vom Mahnmal und dessen kraftvoller Symbolik beeindruckt.

Ingeborg Haller (BL) wiederholt in diesem Zusammenhang, allerdings erneut ihre Forderung nach der Errichtung eines Mahnmals am Ort des Geschehens, nämlich am Residenz-platz. „Denn die kürzlich eröffnete Gedenktafel an der Michaelskirche ersetzt keineswegs die Errichtung eines künstlerisch gestalteten Mahnmals“ ist Haller überzeugt. „Gerade dann, wenn es um das Erinnern und Mahnen an die Verbrechen der NS-Zeit im öffentlichen Raum geht“, stellt Haller, Gemeinderätin der Bürgerliste und Mitinitiatorin des Personenkomitees STOLPERSTEINE fest, „braucht es angemessene und sichtbare Zeichen gegen den Ungeist der Intoleranz. Die Stadt Salzburg soll sich daher endlich für ein mutiges Projekt an diesem prominenten Platz entscheiden und sich nicht mit einer Gedenktafel zufrieden geben.“

Quelle: Bürgerliste

Kommentare und Informationen zu diesem Eintrag

  • Eintrag von: rrrn | 21. Januar 2012 um 08:30

    – Mahnmal –

    Warum wird geduldet?:
    Der 3. Nationalrats-Präsident Martin Graf (FPÖ) ist noch immer im Amt.
    Er gehört der Burschenschaft Olympia an, die Kontakte zu Rechtsextremen
    hat.
    Burschenschaften durchbrechen das Gewaltmonopol des Staates, diskriminieren,
    verführen zu Alkoholexzessen (mit Coabhaengigkeiten), beschleunigen mit
    ihrer Fechterei die Ausbreitung von Aids …

    Die Winters und Westenthaler sind noch immer im Nationalrat.
    B. Rosenkranz durfte sich für das Bundespräsidentenamt bewerben.
    FPÖ-Chef Strache jubelte über den Erfolg von Jobbik.
    !! Wahlslogan sowohl von NPD als auch FPÖ: “Die soziale Heimatpartei”. !!
    Und Frankreich (Le Pen) und Niederlande (Geert Wilders) und die “Wahren
    Finnen” und Norwegen (“Fortschritts”partei) und …

    Am Fr. 19.5.2006 wurde von Radio Antenne Salzburg in den 19-Uhr-
    Nachrichten ein hoher BZÖ-Funktionär (ich glaube, es war der burgenländische
    Spitzenkandidat) gefragt, wer BZÖ-Obmann wird. Antwort: das wird zum
    gegebenen Zeitpunkt bekanntgegeben und: “Kommt Zeit, kommt Rat, kommt
    ATTENTAT”.

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